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...auch diese entstehen auf unseren Reisen. Die Spiegelbilder bringen Licht in kleine Ecken und lassen Räume ganz verzaubert erscheinen... |

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Wie die Spiegelbilder entstanden
Es war Winter. Ich brauste durch die Nacht. Erwartungsvoll und hellwach steuerte ich Richtung Norden, bis ich vor mir nichts weiter sah als uneingeschränkte Weite, zwei Blautöne übereinander, nur von einer scheinbaren Linie getrennt. Der Wald davor ruhte noch in eisiger Luft. Die dicken, silbrig glänzenden Stämme der Buchen ragten in die Höhe, verzweigten sich weit oben und schienen sich wie tausende, immer dünner werdende Adern in der Luft auszubreiten. Ich konnte bis zu den kleinsten Zipfelchen hinaufschauen, denn sie hatten ihr sonst fast undurchdringliches Blätterdach abgelegt. Nach unten hin verzweigten sich die Wurzeln genauso und bevor sie in der Erde verschwanden, bildeten sie Hohlräume zwischen trockenen Blättern und Ästchen, brauner Erde, Steinen und grünem, samtweichen Moos. Zarte weiße Blütchen und winzige frische grüne Blätter bedeckten rundherum schon die Hügel, aus welchen die Bäume hervor wuchsen und anmutig zu tanzen schienen. Sonnenlicht blitzte von oben zwischen den mit ersten zartgrünen Blättchen bewachsenen Zweigen hindurch und verwandelte die stille Natur hier unten in ein flimmerndes Gewimmel von Farben und Formen. Alles schien sich plötzlich zu bewegen. Es sah aus, als würden winzige Wesen in flinken Schritten in die Hohlräume hinein und wieder heraus flitzen. Und ich konnte das Rauschen des Meeres und die am Ufer hin und her klackernden Steine hören. Hier fühlte ich mich wohl. Ich suchte mir eine kuschelige Stelle zwischen den Buchen, um die nächsten Tage hier zu verweilen. Ich kramte einen Spiegel hervor und schaute hinein. Da sah ich mich sitzen, zwischen den Bäumen und Blüten. Ich fand, daß ich den heutigen Tag irgendwie festhalten müßte. Ich machte es mir bequem, breitete die Farben aus, stellte Wasser zurecht und klebte den Spiegel auf ein Stück Sperrholz, was ich bemalen wollte. Ich meditierte, rührte Farben und schickte sie an zarte Pinselspitzen, wartete geduldig, bis eine Schicht Farbe getrocknet war, um einen nächsten Hauch darüber zu legen. Lange schaute ich immer wieder in das Entstandene hinein. Ganz versunken war ich in diese wunderbare Welt. Als das Bild rund um den Spiegel herum fertig war, konnte ich nicht mehr sagen, wie viele Tage und Nächte vergangen waren. Neben dem einen Spiegelbild lagen noch mehrere Kleine , welche sich wohl irgendwie nebenbei auch noch materialisiert hatten und ich bestaunte mein Werk. War das alles ich? |